Die spanischen Behörden haben in enger Zusammenarbeit mit den marokkanischen Sicherheitsbehörden und mehreren internationalen Partnern am Mittwoch, dem 13. August, den unter kamerunischer Flagge fahrenden Schlepper Sky White erfolgreich abgefangen, der fast 3.000 kg Kokain in 80 Ballen transportierte.

Eine koordinierte internationale Operation

Diese Aufbringung westlich der Kanarischen Inseln ist das Ergebnis einer gemeinsamen Ermittlung unter Beteiligung Spaniens (Steuerbehörde, Guardia Civil, Direktion für Zollfahndung und -aufklärung – DNRED), Marokkos (Geheimdienst und Polizei), Frankreich, den Vereinigten Staaten (DEA), dem Vereinigten Königreich (NCA), Portugal sowie den Koordinierungszentren CITCO (Terrorismus und organisierte Kriminalität) und MAOC-N (Drogenhandel im Atlantik).

Die Sky White stand seit Sommer 2024 unter Beobachtung, da sie im Verdacht stand, Drogenhandelsnetze zu versorgen, indem sie Kokain an kleinere Boote in der Nähe der Kanarischen Inseln oder der Iberischen Halbinsel lieferte.

Ablauf der Aufbringung

Die Operation fand in internationalen Gewässern westlich der Kanarischen Inseln statt. Eine Spezialeinheit der Guardia Civil führte von einem Schiff der spanischen Marine aus eine Enterung durch. Die Ermittlungen führten zur Beschlagnahmung von 3 Tonnen Kokain, das in der Struktur des Schleppers versteckt war, der sich in einem prekären Seezustand befand und ein großes Risiko für die Besatzung darstellte. Fünf Personen, vier bangladeschische Staatsangehörige und ein Venezolaner, wurden wegen internationalen Drogenhandels festgenommen.

Wichtige Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität

Diese Operation zeigt, wie effektiv die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung grenzüberschreitender krimineller Netzwerke ist. Die spanischen Behörden betonen die Schlüsselrolle der marokkanischen Behörden bei diesem operativen Erfolg. Das Schiff wurde in den Hafen von Teneriffa gebracht, wo die beschlagnahmten Drogen entladen und die Verdächtigen inhaftiert wurden.

Diese Festnahme ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Sicherheitsdienste, internationale Drogenhandelsnetze zu zerschlagen und die Seewege im Atlantik zu sichern. Sie verdeutlicht, wie wichtig eine verstärkte Koordinierung zwischen den verschiedenen nationalen und internationalen Akteuren bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität ist.



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