Im Vorfeld des dritten Ministertreffens zwischen der Europäischen Union und der Afrikanischen Union, das am 21. Mai 2025 in Brüssel stattfinden soll, bekräftigte die Europäische Union über ihre Sprecherin für Außen- und Sicherheitspolitik, Nabila Massrali, am 16. Mai, dass „

Weder die EU noch einer ihrer Mitgliedstaaten erkennen die „rasd“ an. Sie hat ihren Standpunkt zur Teilnahme nicht anerkannter Einheiten an dieser Veranstaltung klargestellt.

Ein klarer und unveränderter Standpunkt

Auf die Frage nach einer möglichen Teilnahme der Pseudostaat „rasd“ an diesem Treffen bekräftigte die Sprecherin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik mit Nachdruck:

„Der Standpunkt der EU ist bekannt: Weder die Europäische Union noch einer ihrer Mitgliedstaaten erkennen die ‚rasd ‘ an. Ihre mögliche Teilnahme an diesem gemeinsam mit der Afrikanischen Union organisierten Treffen hat keinen Einfluss auf diesen Standpunkt.“

Sie erinnerte daran, dass die Ministertreffen zwischen der EU und der AU gemeinsam von beiden Vereinigungen geleitet und organisiert werden, und betonte, dass alle Einladungen in die Zuständigkeit der Afrikanischen Union fallen.

Diese Klarstellung erfolgt in einem volatilen geopolitischen Umfeld, in dem die EU ihr Engagement für ein stabiles und prosperierendes Afrika im Einklang mit den Schlussfolgerungen des 6. EU-AU-Gipfels (Februar 2022) bekräftigt. Der nächste Gipfel, der 2025 in Afrika stattfinden soll, dürfte diese Dynamik weiter verstärken.

Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika

Die dritte Ministertagung der Europäischen Union und der Afrikanischen Union wird gemeinsam von Kaja Kallas, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, und Tete António, Minister für auswärtige Angelegenheiten Angolas und Vorsitzender des Exekutivrats der AU, geleitet.

Zu den strategischen Themen für die beiden Kontinente, die erörtert werden sollen, gehören Frieden, Sicherheit und multilaterale Governance, wirtschaftlicher Wohlstand, Mobilität und Migration.

Zur Partnerschaft zwischen der EU und der AU:

Diese auf gemeinsamen Werten beruhende Partnerschaft umfasst Schlüsselbereiche wie integratives Wachstum, grüne Transformation und demokratische Regierungsführung. Die EU ist weiterhin entschlossen, die afrikanische Integration zu unterstützen, unter anderem durch die Agenda 2063 der AU.



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