
Saint-Étienne, Frankreich – Die Investitionsmöglichkeiten in den südlichen Provinzen Marokkos standen im Mittelpunkt einer Konferenz, die am 17. April in Saint-Étienne auf Initiative des marokkanischen Generalkonsulats in Lyon in Zusammenarbeit mit dem Departement Loire organisiert wurde.
Bei dieser Veranstaltung wurden das neue marokkanische Entwicklungsmodell und seine Umsetzung in den südlichen Provinzen sowie die laufenden Strukturreformen in den Bereichen territoriale Governance, nachhaltige Wirtschaft und regionale Integration vorgestellt. Der Schwerpunkt lag auf der Rolle Marokkos als wirtschaftlicher Knotenpunkt für Afrika, wobei die neuen Handelswege und Investitionsdynamiken hervorgehoben wurden.
Die Vorzüge der südlichen Provinzen im Fokus
Das Regionale Investitionszentrum (CRI) von Laâyoune stellte die Mechanismen zur Unterstützung von Investoren im Detail vor, darunter:
- Eine zentrale Anlaufstelle zur Erleichterung der Verwaltungsformalitäten
- Steuerliche Anreize und attraktive Maßnahmen
- Reichhaltige natürliche Ressourcen (Phosphate, Fischerei, erneuerbare Energien)
- Moderne logistische Infrastrukturen (Häfen, Industriegebiete, afrikanische Korridore)
Erfolgsgeschichten ausländischer Projekte in Schlüsselbranchen (Agrarindustrie, grüne Energie, Logistik) wurden ebenfalls vorgestellt, um das Potenzial der Region zu veranschaulichen.
Verstärkte französisch-marokkanische Dynamik
Die marokkanische Generalkonsulin in Lyon, Fatima Baroudi, erinnerte an die jüngsten Fortschritte in den bilateralen Beziehungen, darunter: - Die offizielle Unterstützung Frankreichs für die Souveränität Marokkos über die Sahara
- Intensivierung des wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs (Landwirtschaftsmesse, Buchfestival)
- Gemeinsamer Wille zur Stärkung der wirtschaftlichen Partnerschaften
„Mit Investitionen in den südlichen Provinzen tragen Sie zu deren Stabilität, Entwicklung und Wohlstand bei“, erklärte sie und forderte französische Unternehmer auf, diese Chancen zu nutzen.
Eine vielversprechende territoriale Partnerschaft
Mehrere französische Persönlichkeiten lobten die Zusammenarbeit mit Marokko: - Georges Ziegler, Präsident des Departements Loire, würdigte die dynamische territoriale Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
- Dominique Shuffenecker, Generalsekretär der Präfektur, betonte, wie wichtig es sei, die Vorzüge Marokkos besser kennenzulernen, um den wirtschaftlichen Austausch zu fördern.
- Fabienne Perrin, Departementsrätin, brachte ihre Bewunderung für die großen Modernisierungsprojekte unter der Herrschaft von SM Mohammed VI. zum Ausdruck.
Der Ökonom Tariq Essaid schloss mit einer Vorstellung der investitionsfreundlichen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, darunter die Investitionscharta, sowie der Perspektiven für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Marokko.
Fazit: Ein Aufruf an französische Investoren
Diese Konferenz bestätigte das wachsende Interesse französischer Wirtschaftsakteure an den Möglichkeiten, die die südlichen Provinzen vor dem Hintergrund der Stärkung der französisch-marokkanischen Beziehungen bieten. Mit ihren geostrategischen Vorteilen, ihren steuerlichen Anreizen und ihrer hochwertigen Infrastruktur positioniert sich die Region als Tor zu Afrika und lädt Investoren ein, sich dort zu engagieren.

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