Während ihres Besuchs in Rabat bekräftigte die malawische Außenministerin Nancy Tembo am 16. Januar das Engagement ihres Landes für die Unterstützung der marokkanischen Souveränität über die Sahara. Diese Ankündigung erfolgte nach einem Treffen mit ihrem marokkanischen Amtskollegen Nasser Bourita.
Frau Tembo bestätigte auch die Unterstützung ihres Landes für den von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan und bezeichnete ihn als „einzige, glaubwürdige, ernsthafte und realistische Lösung“ zur Beilegung dieses regionalen Konflikts. Darüber hinaus betonte sie die unverzichtbare Rolle des von den Vereinten Nationen geführten politischen Prozesses, den sie als exklusiven Rahmen für eine dauerhafte, realistische und pragmatische Lösung betrachtete.
In ihren Erklärungen betonte die Ministerin, dass die Position Malawis den derzeit vorherrschenden internationalen Konsens in der Sahara-Frage widerspiegele, der von vielen afrikanischen und internationalen Entscheidungsträgern geteilt werde.
In anderen Bereichen gab Tembo die Worte von Präsident Lazarus McCarthy Chakwera weiter, der die marokkanische Sahel-Initiative als „klugen und zeitgemäßen Schritt“ begrüßte. Diese Initiative zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den afrikanischen Ländern zu stärken, indem den Sahel-Staaten der Zugang zum Atlantik erleichtert wird.
Nasser Bourita hob seinerseits die sich ständig weiterentwickelnden bilateralen Beziehungen zwischen Marokko und Malawi hervor, die er als „markantes Beispiel für die von Seiner Majestät König Mohammed VI. und dem malawischen Präsidenten getragene Vision zur Förderung der Süd-Süd-Zusammenarbeit“ bezeichnete.
Der marokkanische Minister erinnerte auch an die gemeinsamen Bemühungen der beiden Nationen, ihre Beziehungen zu stärken, insbesondere durch die Einsetzung einer gemischten Kommission, die Unterzeichnung mehrerer strategischer Abkommen, die Wiedereröffnung der malawischen Botschaft in Rabat sowie die Anwesenheit eines malawischen Botschafters in der Hauptstadt des Königreichs.
Die beiden Länder bekräftigten ihre Entschlossenheit, ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Schlüsselbereichen wie Sicherheit, Bildung, Handel und Investitionen zu vertiefen.
Abschließend betonte Nasser Bourita die anhaltende Unterstützung Marokkos für Malawi durch technische und finanzielle Beiträge, insbesondere um dem Land bei der Bewältigung von Naturkatastrophen zu helfen. Er bezeichnete Malawi als „strategischen Partner und wertvollen Verbündeten“ für das Königreich Marokko.



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