
Rabat – Die Vereinigten Staaten bekräftigen ihre Unterstützung für die marokkanische Autonomie-Initiative als ernsthafte, glaubwürdige und realistische Lösung für die marokkanische Sahara-Frage. Dies erklärte die stellvertretende US-Staatssekretärin für Nahost-Angelegenheiten, Barbara Leaf, am Freitag in Rabat.
Die Erklärung von Barbara Leaf steht in der Kontinuität der amerikanischen Politik, die seit mehreren Jahren die marokkanische Initiative für eine Autonomie der Sahara unterstützt. Dieser von Marokko vorangetriebene Vorschlag sieht vor, der Sahara-Region eine weitgehende Autonomie zu gewähren und sie gleichzeitig unter marokkanischer Souveränität zu belassen.
Dieser Plan wird von seinen Befürwortern oft als pragmatische und flexible Lösung dargestellt, die den Wünschen der lokalen Bevölkerung gerecht werden könnte und gleichzeitig die territoriale Integrität Marokkos respektiert.
Die Stellungnahme der USA zeugt von einer Stärkung der diplomatischen und strategischen Beziehungen zwischen Rabat und Washington. Marokko ist ein Schlüsselpartner der USA in Nordafrika, insbesondere in den Bereichen Terrorismusbekämpfung, wirtschaftliche Entwicklung und regionale Stabilität.
Durch die Unterstützung der Autonomie-Initiative bekräftigen die USA ihre Forderung nach einer politischen Verhandlungslösung. Indem sie ihre Position mit der des persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs für die Sahara, Staffan De Mistura, abstimmen, zeigen die USA ihr Engagement für einen von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Friedensprozess.
Die Aufrechterhaltung dieser Position könnte andere internationale Akteure beeinflussen, ihre Herangehensweise an den Konflikt neu zu bewerten, und möglicherweise ähnliche Unterstützungen für den marokkanischen Vorschlag in Foren wie den Vereinten Nationen fördern.
Die Sahara-Frage ist ein sensibles Thema, das die Stabilität und die zwischenstaatlichen Beziehungen im Maghreb beeinflusst. Die amerikanische Unterstützung für die Autonomie könnte sich auf die Beziehungen Marokkos zu seinen Nachbarn auswirken, insbesondere zu Algerien, das die Frente Polisario unterstützt, eine Bewegung, die ein Selbstbestimmungsreferendum für die Region fordert.
Indem die USA die marokkanische Initiative als „ernsthaft, glaubwürdig und realistisch“ bezeichnen, geben sie den beteiligten Parteien ein klares Signal, dass pragmatische Lösungen starren ideologischen Haltungen vorzuziehen sind, und fördern damit ein Klima der Kompromissbereitschaft.
Dass die USA ihre Unterstützung für die marokkanische Autonomie-Initiative für die Sahara bekräftigt haben, spiegelt eine Kontinuität in ihrer Außenpolitik gegenüber dieser Frage wider. Dies fördert einen kontinuierlichen und nachhaltigen Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen, um eine friedliche und dauerhafte Lösung des Konflikts zu erreichen.

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