
Am Rande seiner Ansprache an die Nation anlässlich des 25. Jahrestags seiner Amtseinführung am Montag, den 29. Juli 2024, hat König Mohammed VI. insgesamt 2.476 Personen begnadigt, darunter sowohl inhaftierte als auch freigelassene Personen, die von verschiedenen Gerichten des Königreichs verurteilt worden waren.
Die von der königlichen Begnadigung begünstigten Häftlinge verteilen sich wie folgt:
- 2.278 Häftlinge, die eine Begnadigung der Geldstrafe und des Rests der Zuchthausstrafe, eine Begnadigung des Rests der Zuchthausstrafe, einen Erlass der Gefängnis- oder Zuchthausstrafe oder eine Umwandlung von lebenslanger in zeitige Strafe erhalten haben.
- 182 Personen, die sich auf freiem Fuß befanden, erhielten verschiedene Formen der Begnadigung, wie die Begnadigung der Gefängnis- oder Zuchthausstrafe, die Begnadigung der Gefängnisstrafe unter Beibehaltung der Geldstrafe, die Begnadigung der Geldstrafe oder deren Restbetrag usw.
Der König begnadigte außerdem 16 Häftlinge, die in Fällen von Extremismus und Terrorismus verurteilt worden waren, aufgrund ihres Bekenntnisses zu den nationalen Werten und ihrer Ablehnung von Extremismus und Terrorismus.
Die königliche Begnadigung in Marokko ist ein von Wohlwollen, Mitgefühl und Souveränität geprägter Akt, der in einer jahrtausendealten Tradition verankert ist und zur Stärkung des sozialen Gefüges und zur Förderung der nationalen Harmonie beiträgt.
Die königliche Begnadigung ist keinesfalls das Ergebnis von Druck oder Erpressung durch Außenstehende, sondern die persönliche Entscheidung des Souveräns, den Begünstigten zu erlauben, mit ihren Angehörigen zusammenzukommen, sofern sie ein verantwortungsvolles Bürgerverhalten an den Tag legen und die Interessen des Landes verteidigen.
Die Tradition der königlichen Begnadigung ist somit tief in den Bräuchen und Traditionen Marokkos verwurzelt und wird als eine menschliche und wohlwollende Geste Seiner Majestät des Königs gegenüber den Begünstigten und ihren Familien gesehen.

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