Vor dem Hintergrund des Krieges und der Blockade des Gazastreifens hat der marokkanische König den ersten Tag des heiligen Monats Ramadan mit all seiner Symbolik gewählt, um eine groß angelegte humanitäre Operation zu starten, die sich in erster Linie an Kinder, Frauen und ältere Menschen richtet.

Erklärtes Ziel ist es, „das Leiden der palästinensischen Bevölkerung und insbesondere ihrer schwächsten Gruppen zu lindern .
Diese Initiative, die unter der Schirmherrschaft der höchsten Autorität des Staates steht, soll die Unterstützung des Königreichs für das palästinensische Volk bekräftigen.

So wird die Bevölkerung von Gaza eine Hilfe erhalten, die aus mehr als 40 Tonnen Lebensmitteln besteht, darunter auch lebensnotwendige Produkte.

Im Einzelnen umfasst diese Operation, die insbesondere über die Stiftung Mohammed V. für Solidarität durchgeführt wird, den Transport von 25 Tonnen Lebensmitteln und 16 Tonnen Milch.

Das marokkanische Außenministerium erklärte, dass der König von Marokko einen Großteil der Kosten für diese Initiative aus eigenen Mitteln übernommen habe, „insbesondere die Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des „Al-Quds-Komitees“, das sich mit Jerusalem befasst, gab der Herrscher des Landes außerdem Anweisungen, die Bevölkerung der heiligen Stadt mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Mehr als 2000 Familien sind von dieser Hilfe betroffen und im Jerusalemer Krankenhaus soll außerdem ein Raum für die Koordination von Notfällen eingerichtet werden.

Während die internationale Hilfe bislang auf dem Luftweg transportiert wurde, wählte Marokko einen außergewöhnlichen Weg: Die Fracht wurde von marokkanischen Flugzeugen nach Tel Aviv gebracht, von wo aus sie auf einem neuartigen Landweg weitertransportiert wurde.

Das chilenische Königreich war damit das erste Land, das seit Beginn der bewaffneten Feindseligkeiten vor mehr als fünf Monaten humanitäre Hilfe auf dem direkten Landweg beförderte.

Im Gegensatz zu dieser Option birgt der Luftweg mehrere Risiken, nämlich die Zerstörung von Nahrungsmitteln und das Abstürzen von Ladungen, was zu Opfern unter der Bevölkerung führt. Es sei darauf hingewiesen, dass die für Gaza bestimmte Hilfe bislang entweder über Ägypten durch den Rafah-Übergang geleitet oder aus Flugzeugen abgeworfen wurde.



Hinterlasse einen Kommentar