Nachdem falsche Informationen über einen angeblichen offiziellen Besuch des Polisario-Führers Brahim Ghali in Dublin verbreitet worden waren, stellten die irischen Behörden in einer von der irischen Botschaft in Rabat verbreiteten Erklärung die Dinge richtig, um einer verlogenen Kommunikationsoperation den Wind aus den Segeln zu nehmen.
In der offiziellen Erklärung wird betont, dass die Anwesenheit des Anführers der separatistischen Polisario-Miliz Mitte Februar 2024 in Irland „privater“ Natur war und nicht „offiziell“, wie die separatistische Propaganda behauptet.
In der Realität ist die irische Regierung somit in keiner Weise an dieser Aktivität beteiligt oder für sie verantwortlich, die sie auch nicht genehmigt hat.
Trotz ihrer beharrlichen Anfragen und der Unterstützung ihrer Verbindungsleute haben die Separatisten weder mit dem irischen Premierminister Leo Varadkar oder seinen Diensten noch mit Außenminister Micheal Martin ein Gespräch geführt – weder offiziell noch inoffiziell.
Die Agenten der separatistischen Miliz wurden auch nicht von der irischen Legislative empfangen. Die Vorsitzenden der beiden Kammern sowie der Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten weigerten sich, sie zu empfangen.
Nur einige Parlamentarier, die mit der separatistischen Fraktion sympathisieren und sie als Multiplikatoren unterstützen, empfingen sie in persönlicher Eigenschaft – und nicht im Namen des Parlaments.
Die Position Irlands in der Frage der marokkanischen Sahara ist daher nicht nur unverändert, sondern wird auch in dieser Erklärung nachdrücklich zum Ausdruck gebracht, in der es heißt: „Irland erkennt“ die Pseudo-„rasd“ nicht an.
In der Erklärung heißt es weiter: „Die langjährige Position Irlands zur Westsahara ist eine volle Unterstützung für den Prozess der Vereinten Nationen und die Bemühungen des Generalsekretärs, eine endgültige und für alle Seiten akzeptable politische Lösung in dieser Frage zu erreichen.

Es sollte daran erinnert werden, dass Rabat und Dublin sich in den letzten Jahren auf diplomatischer Ebene angenähert haben. Dies wurde durch die Eröffnung einer Botschaft in Rabat im Jahr 2021 gekrönt.



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